SPEED

Speed
Speed | USA | 1994
IMDb, OFDb, Schnittberichte

Der Bus, in dem Annie (Sandra Bullock) zusammen mit anderen Fahrgästen durch Los Angeles zuckelt, hat ein Problem: der enttäuschte Ex-Bulle Howard Payne (Dennis Hopper) hat eine Bombe an dem Nahverkehrsmittel angebracht, die explodiert, sobald selbiges eine bestimmte Geschwindigkeit unterschreitet. Nur Jack Traven (Keanu Reeves), der noch eine persönliche Rechnung mit Payne offen hat, kann die Insassen aus der brenzligen Lage retten.

Payne: Jungs, ihr werdet euch noch mal wünschen, mir nie begegnet zu sein.
Jack: Mister, das wünsch‘ ich mir jetzt bereits.

Das „Remake im Geiste“ von Jun’ya Satôs PANIK IM TOKIO-EXPRESS (1975) und Andrei Konchalovskys RUNAWAY TRAIN (1985) hat den zahlreichen überbordenden Actionvehikeln der frühen 90er Jahre eines voraus: Jan de Bont, der als Kameramann zahlreiche Hollywood-Knaller fotografiert hatte und jetzt auf dem Regiestuhl debütierte, inszeniert den Streifen schnell und spannend, ohne sich in belangloser Effekthascherei zu ergehen. Reeves‘ Jack und Bullocks Annie werden dabei zu flachen, aber vollkommen funktionalen Charakterblaupausen, die die Zuschauenden durch den abwechslungsreichen Film geleiten – irritierend, warum ebendas de Bont drei Jahre später bei SPEED 2 – CRUISE CONTROL (1997) nicht mehr gelingen sollte.

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2 Antworten zu “SPEED

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