NEBRASKA JIM

Nebraska Jim
Ringo del Nebraska | Italien/Spanien | 1966
IMDb, OFDb, Schnittberichte

Der Rancher Marthy Hillmann (Alfonso Rojas) und der miese Taugenichts Bill Carter (Piero Lulli) liegen in einem Clinch, bei dem auch gerne mal ein paar Angestellte zu Tode kommen. Als eines Tages der außerordentlich geschickt schießende Nebraska Jim (Ken Clark) bei Hillmann anheuert und tags darauf der allzeit trunkene Sheriff Bert (Livio Lorenzon) eines unnatürlichen Bleitodes stirbt, entbrennt ein gnadenloser Kampf, in den auch Kay Hillmann (Yvonne Bastien), Marthys Frau, hineingezogen wird.

Jim: Lass das nicht meine Pistole hören, sonst geht die los.

Wie schon Bavas Westerndebüt DER RITT NACH ALAMO (1964) zeigt auch NEBRASKA JIM deutlich, dass sich der Gothic- und Giallo-Großmeister im Staub nur sehr bedingt zu Hause fühlte. Die arg konventionelle (und überaus US-amerikanische) Geschichte bietet bestenfalls Genredurchschnitt, Bavas Inszenierung ist zwar sicher, aber keineswegs mit seinen sonstigen Leistungen vergleichbar – zumal ihm hier allerlei Genre-typische Elemente wie Nahaufnahmen und Zooms abgehen. Der US-Amerikaner Ken Clark, der schon in Bavas erstem Italowestern mitwirkte und der vor allem Eurospy-Fachmenschen ein treuer Wegbegleiter sein dürfte, passt sich diesem blassen Werk dabei perfekt an – kein Wunder, dass Bava den Regie-Credit nicht beanspruchte und dieser beim Spanier Antonio Román blieb, obwohl jener nur die ersten zwei Drehtage verantwortete.

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Eine Antwort zu “NEBRASKA JIM

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