TREMORS 2 – DIE RÜCKKEHR DER RAKETENWÜRMER

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Tremors 2 – Die Rückkehr der Raketenwürmer
Tremors II: Aftershocks | USA | 1996 | IMDb, OFDb, Schnittberichte

Earl Bassett (Fred Ward) ist ein paar Jahre nachdem er mit seinem ehemaligen Partner Valentine eine Gruppe von Graboiden in Nevada besiegt hat, nur noch ein Schatten seiner selbst. Deshalb ist auch nur viel Geld in der Lage, ihn nach Mexiko zu lotsen, wo er für eine Öl-Firma ein Bohrgebiet von weiteren Riesenwürmern säubern soll. Dabei zur Seite stehen ihm sein schießfreudiger Kumpel Burt, der Draufgänger Grady und die hübsche Kate.

Bei Fortsetzungen von B-Streifen gibt es meist nur zwei Möglichkeiten: Alles Bekannte wird noch einmal wiederholt oder alles wird geändert und mit (überflüssigen) Ausführlichkeiten aufgepeppt. Ganz selten gibt es dann noch den dritten Fall: Sinnvolle Erweiterungen bereichern Vorhandenes sinnvoll. Das ist aber nur sehr selten der Fall, und TREMORS 2 – DIE RÜCKKEHR DER RAKETENWÜRMER kommt auch nicht auf die Idee, diesen raren Weg zu betreten. Statt dessen mischt es die üblichen beiden Vorgehensweisen zu einem durchwachsenen Brei zusammen.
Ron Underwood hat den Regiestuhl verlassen (arbeitet aber noch als Produzent mit) und seinen Kumpel S.S. Wilson, der für den ersten Teil am Drehbuch mitarbeitete, ist draufgeklettert. Brent Maddock hat wieder das Drehbuch verfasst und so ist im Endeffekt die Truppe des Vorgängers TREMORS – IM LAND DER RAKETENWÜRMER wieder versammelt. Das gleiche gilt mit Fred Ward und Michael Gross zwar auch für einen Teil des Casts, doch das Zugpferd Kevin Bacon ist geschieden. Damit weiterhin ein Duo am Werk ist, bekommt Fred Ward hier einen blödeligen Sidekick-Buddy (in Person von Christopher Gartin) an die Seite gestellt. Der schafft es leider nicht, das amüsante Wechselspiel des Originals zu wiederholen. Auch die Geschichte (da ja nun bekannt) hat nur noch wenig Reiz, und dümpelt so vor sich hin. Um doch einen Überraschungseffekt zu bieten, haben sich die Herren Autoren dafür entschieden, dass die Graboiden mal eben kleinere, und auf der Erde laufende Versionen gebären. Das ist zwar in Teilen angenehm trashig, aber wirkt in sich doch sehr hilflos.
Immerhin gibt es so eine ordentliche Menge an (durchschnittlichen) Kreaturen-Effekten, die den Film ab der Hälfte deutlich auflockern. Gewalt-Effekte sind sehr rar, weshalb das Ding auch mit FSK-16-Stempel in jedem Kaufhaus steht.

Langweilige Fortsetzung ohne Kevin Bacon, die sich mit laufenden Wurm-Babys zu retten versucht.

2 Antworten zu “TREMORS 2 – DIE RÜCKKEHR DER RAKETENWÜRMER

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