CABIN FEVER 2

CABIN FEVER 2

Originaltitel: Cabin Fever 2: Spring Fever
Alternativtitel: Cabin Fever II
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Ti West
Drehbuch: Joshua Malkin, Randy Pearlstein
Darsteller: Rider Strong, Noah Segan, Alexi Wasser, Rusty Kelley, Marc Senter, Giuseppe Andrews, Mark Borchardt, Michael Bowen, Judah Friedlander, Larry Fessenden

Laufzeit: ca. 83 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb

Inhalt:
John und Alex sind zwei Kumpels, die es an ihrer High-School nie so richtig geschafft haben. John rennt seit Jahren seiner Traumfrau Cassie hinterher, aber die ist mit einem fiesen Macho zusammen. Deswegen will John auch eigentlich gar nicht zum Abschlussball gehen, wird aber von Alex hingeschleppt. Dummerweise wurden alle anwesenden mit einem Virus infiziert, der alle Schüler in kurzer Zeit dahinrafft.

Meinung:
Eli Roths „Cabin Fever“ von 2002 hat neben vielen missbilligenden Stimmen auch eine ordentliche Menge an positiven Rezensionen sammeln können, und so den Weg für einen Nachfolger geebnet. Damit hat Roth allerdings nichts mehr zu tun, der 29-jährige Ti West führte 2009 Regie. Er tut nun dass, was man Roths Erstling noch vorwerfen konnte: Er geht konsequent in eine Richtung. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass der Streifen besser ist als sein Vorgänger.
Das Cartoon-Intro reicht eigentlich schon aus, um den Inhalt des Films wiederzugeben, danach passiert nämlich nicht mehr viel. Handlung ist quasi Fehlanzeige, das bisschen, was das passiert wirkt völlig beliebig und belanglos. Die Nebengeschichte um den Cop aus dem ersten Teil erfüllt dementsprechend auch nur einen Zweck: Die Spielzeit ein wenig hochtreiben. Das klappt jedoch nicht ganz, und so ist der Streifen nach 69 Minuten zu Ende. Das geht natürlich nicht, deshalb wird eine weitere Side-Story einfach drangehängt und bringt noch einmal zehn Minuten. Das das den ohnehin kaum vorhandenen Spannungsbogen vollends zerreißt, scheint keinen aus dem Team Drehbuch zu kümmern.
Der Film versucht dann mit Gewalt bzw. Ekel zu punkten. Manche Szenen sind dann auch wirklich gelungen und dürften bei manchen Zuschauern die moralischen Grenzen tangieren. Das alles bleibt jedoch im geregelten FSK18-Rahmen. Der Humor – als Standbein des Films gedacht – bleibt im Gegensatz dazu leider meist auf der Strecke. Zu platt, und konventionell. Das Horror-Komödien mehr sein müssen, als schlechte Teenie-Filme mit Blut war wohl hier keinem klar.

Fazit:
Langweilig und unlustig. Da können ein paar nette Ekel-Effekte auch nichts mehr retten.