FINAL DESTINATION 2

FINAL DESTINATION 2

Originaltitel: Final Destination 2
Alternativtitel:
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2003
Regie: David R. Ellis
Drehbuch: Jeffrey Reddick, J. Mackye Gruber
Darsteller: Ali Larter, A.J. Cook, Michael Landes, Terrence Carson, Jonathan Cherry, Keegan Connor Tracy, Sarah Carter, Lynda Boyd, David Paetkau, Tony Todd

Laufzeit: ca. 91 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb, Schnittbericht

Inhalt:
Kimberly schnorrt sich die Karre ihres Vaters, um sich mit ein paar Freunden ein paar spaßige Tage zu machen. Kurz vor dem Highway hat sie jedoch eine Vision eines schrecklichen Unfalls, und blockiert deshalb die Auffahrt. Das sorgt bei den hinter ihr Wartenden zunächst für Unmut, doch als wenige Sekunden später das Inferno auf dem Highway losbricht, wissen alle: Kimberlys Vorahnung hat ihnen allen das Leben gerettet.

Meinung:
Der Film macht schon in den ersten Minuten gar keinen Hehl daraus, dass er die Spur des originellen und erfolgreichen Vorgängers nicht all zu weit zu verlassen gedenkt. Wieder hat ein Teenager eine Vorahnung eines schrecklichen Unfalls und wieder beginnen danach mysteriöse Todesfälle die Überlebenden dahinzuraffen. Warum sollte man ein Erfolgskonzept auch ändern. Stattdessen werden behutsame Erweiterungen vorgenommen. So ist den Charakteren die Geschichte aus Teil Eins bereits bekannt und sie müssen nicht lange rätseln, sondern wissen gleich, dass die Todesfälle kein Zufall sind. Das bietet mehr Möglichkeiten, gegen das Ableben anzukämpfen.
Als Verbindung zum ersten Teil tritt auch die einzige Überlebende des Vorgängers, Clear Rivers, wieder auf und steht mit hilfreichen Tipps zur Seite. Leider wurde hier viel Potential verschenkt, da die – anfangs aufgrund ihrer Resignation und ihres Unwillens durchaus interessante – Blondine viel zu schnell zur altklugen Begleiterin wird. Ebenfalls wieder dabei ist Tony Todd, der wiederum fünf Minuten für übertrieben unheimliche Erklärungen als Leichenbestatter bekommt, und dabei genauso großartig wie im ersten Teil daherkommt.
Ansonsten verstrickt sich der Streifen ein wenig zu sehr in unübersichtlichen Erklärungsansätzen und in den Versuch, komplizierter und durchdachter zu wirken als der Vorgänger. Leider misslingt dieser Versuch und die Verbindungen aller Charaktere zu den Toten des ersten Teils wirken mehr als konstruiert. Auch die einzige Chance den Tod aufzuhalten, indem man neues Leben zur Welt bringt, fügt sich nicht logisch ein, sondern sorgt für ein übertrieben kitschiges und übertriebenes Ende. Die Leichtigkeit des ersten Teils geht hier auf der ganzen Linie verloren.
Der einzige Punkt, bei dem der Nachfolger die Nase vorn hat, sind die Todessequenzen. Diese fallen deutlich länger und einfallsreicher aus und sind auch – im Rahmen eines Mainstream-Teenie-Horror – wesentlich blutiger.

Fazit:
Die Kills sind blutiger und einfallsreicher, ansonsten fällt der Streifen aber im Vergleich zum Vorgänger deutlich ab.