FINAL DESTINATION

FINAL DESTINATION

Originaltitel: Final Destination
Alternativtitel: Flight 180
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2000
Regie: James Wong
Drehbuch: James Wong, Jeffrey Rednick
Darsteller: Devon Sawa, Ali Larter, Kerr Smith, Kristen Cloke, Daniel Roebuck, Roger Guenveur Smith, Chad Donella, Deann William Scott, Tony Todd, Amanda Detmer

Laufzeit: ca. 99 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb

Inhalt:
Ein Knall, Feuer, Trümmer … danach rieseln die Kleinteile der Maschine nach Paris auf die Startbahn nieder. An Bord war auch eine Schulklasse, die in der Stadt der Liebe ihre Französisch-Kenntnisse schulen sollte. Doch einer dieser Schüler, mit Namen Alex, hatte kurz vor dem Start eine Vision von dem Absturz und ist gefolgt von fünf Mitschülern aus der Maschine geflohen.

Meinung:
„Final Destination“ ist ein einfallsreicher Film, der leider aufgrund teils mieser Schauspieler und teils noch dämlicherer Dialoge zu einer Teenie-Klamotte verkommt. Die Idee zu den ungewöhnlichen Todesfällen entlieh sich Regisseur und Drehbuchautor James Wong bei der Serie „Akte X“, die er damals produzierte. Jeffrey Rednick hat die Geschichte um den Tod, der sich seine Opfer nachträglich holt, eigentlich für die Mystery-Serie geschrieben, aber so fand die Geschichte dann den Weg auf die Kinoleinwand.
Die einfallsreiche (wenn auch nicht überragende) Suspense-Geschichte wird dann allerdings deutlich in Richtung Tennie-Spaß gerückt. Eine Schulklasse, Footballspieler, Witze über Frankreich und Geprolle begleiten den Zuschauer durch die ersten zehn Minuten. Da darf dann natürlich auch Seann William Scott alias Stifler, das Gesicht der Tennie-Filme schlechthin, nicht fehlen. Aber auch ansonsten besteht der Cast aus den üblichen Stereotypen: Proll mit hübscher Freundin, die ruhige Mysteriöse, der Spaßvogel und die nachdenkliche Hauptfigur, alles wie am Reißbrett.
Fortan kann der Film dann auch nur noch wenig Einfallsreiches bieten, sondern unterhält mehr durch seine flotte Art und die einigermaßen originellen Kills. Dies gelingt ihm Streckenweise durchaus gut, zu oft aber zerreißen die teils amateurhaften Mimen und deren dummes Gefasel die aufkommende Atmosphäre. Schade eigentlich, weil durchaus gute Ansätze für eine miesere, düsterere Auslegung vorhanden sind. Vor allem die Schmähung Alex‘ durch die übrigen Bekannten und Anwohner hätte durchaus Potential gehabt.
Auch die Nebenrollen sind im Übrigen fast schon trashig besetzt. So sind die beiden FBI-Knechte an Übertriebenheit kaum noch zu überbieten. Kaum, der einzige, der da locker drüber steht ist Tony Todd, der einen über-mystischen und natürlich komplett eingeweihten Leichenbestatter spielt. Kaum übertrieben ist hingegen die Gewalt im Film, so spielt sie sich stets auf lockerem Niveau ab und ist deshalb nicht weiter erwähnenswert, einige gelungene Schockmomente dafür schon eher.
Und da Wong schon die Grundidee von „Akte X“ geborgt hat, kann er den Rest vom Konzept ja auch gleich entleihen. So hat nämlich der Flugzeugabsturz mit den explodierenden Benzintanks auf dem Weg nach Paris auch seine lockere Entsprechung beim Absturz einer TWA-Maschine im Jahre 1996.

Fazit:
Wie bereits erwähnt: Ein einfallsreicher Film, der leider aufgrund teils mieser Schauspieler und teils noch dämlicherer Dialoge zu einer Teenie-Klamotte verkommt

Eine Antwort zu “FINAL DESTINATION

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