DEAD HEAT

DEAD HEAT

Originaltitel: Dead Heat
Alternativtitel:
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1988
Regie: Mark Goldblatt
Drehbuch: Terry Black
Darsteller: Treat Williams, Joe Piscopo, Lindsay Frost, Darren McGavin, Vincent Price, Clare Kirkconnell, Keye Luke, Robert Picardo, Mel Stewart, Professor Toru Tanaka, Martha Quinn

Laufzeit: ca. 80 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb

Inhalt:
Die beiden Superbullen Roger Mortis und Doug Bigelow sind in ihrem Revier – dem L.A. der 80er Jahre – die absoluten Platzhirsche. Es gibt keinen Verbrecher den die beiden nicht zur Strecke bringen, inklusive cooler Sprüche und lässigem Auftreten. Doch eines Tages stellen die beiden fest, dass zwei Bankräuber trotz mehrerer Magazine Blei intus nicht umkippen wollen. Die beiden gehen der Sache natürlich auf den Grund und haben es plötzlich mit Untoten zu tun.

Meinung:
Der Streifen beginnt schon mit einem überaus lächerlichen Banküberfall, bei dem zwei Typen minutenlang im Kugelhagel stehen, ohne dass ihnen etwas passiert. Zu diesem Zeitpunkt ahnt der unbedarfte Zuschauer jedoch noch nicht, dass ihm hier eine Trash-Granate übelster Sorte bevor steht. Wenn Roger Mortis allerdings nach 15 Minuten in einer Druckluftkammer den (vermeintlichen) Tod findet, während sein Kollegen mit einem Metal-Fan kämpft, der gerade wiederbelebt wurde, und dessen Gesicht den Betrachter glauben lässt, dass er plötzlich schielt, dann ist klar wo der Hase lang läuft: Im Folgenden wird nur noch Quatsch erzählt und Unsinn gemacht. Geballer (leider ohne viel Blut) und vor allem dumme Sprüche beherrschen den Film. Die Anzahl an miesen Aussprüchen lässt sich kaum mehr bestimmen, sekündlichen prasseln hier die Knaller auf einen nieder.
Neben diesen beiden Hauptmerkmalen spinnt der Streifen eine Story zwischen größenwahnsinnigen Millionären, die dem Tode entfliehen wollen und einem depressiven, wiederbelebten Roger Mortis, der sich vor dem sicheren Tod noch an seinen Gegenspielern rächen will. Was zunächst merkwürdig klingt, funktioniert in der Realität ganz nett und bietet somit einen netten Rahmen für den gebotenen Unsinn. Apropos Unsinn: Wer schon immer mal sehen wollte, was ein Wiederbelebungs-Strahler in der Küche eines asiatischen Restaurants anrichtet, der kann sich dieses Phänomen hier in einer 5-minütigen Sequenz anschauen, die auch erprobten Trash-Fans die Schädeldecke lockern dürfte. Selten hat man so viele dumme Sprüche zu so vielen verdrehten Bildern in so kurzer Zeit gesehen.
Wie schon erwähnt kommt der Film fast gänzlich ohne Splattereffekte aus, präsentiert dafür aber ein paar nette Latexmasken und schöne Hühner-Stop-Motions.

Fazit:
Großartiger Trasher. Punkt!

Eine Antwort zu “DEAD HEAT

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