RING

RING

Originaltitel: The Ring
Alternativtitel: Ring – Das Grauen schläft nie
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: Ehren Kruger
Darsteller: Naomi Watts, Martin Henderson, Brian Cox, David Dorfman, Lindsay Frost, Amber Tamblyn, Rachael Bella, Daveigh Chase, Shannon Cochran, Richard Lineback

Laufzeit: ca. 111 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb

Inhalt:
Nachdem die Tochter einer guten Freundin unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist, stößt die Journalistin Rachel Keller auf die Spur eines Videobands unbekannter Herkunft. Angeblich soll jeder, der dieses Video ansieht genau sieben Tage später sterben. Als Rachel das Band selber anschaut, um mehr über das Geheimnis zu erfahren, beginnt auch für sie ein Lauf gegen die Zeit.

Meinung:
Die Einleitung oben klingt zwar mehr wie die Rückseite einer schlechten DVD, allerdings ist sie extra so geschrieben, um dem zukünftigen Betrachter dieses Streifens nichts vorweg zu nehmen. Denn „Ring“ (im deutschen Namen fehlt leider der Artikel, was den Titel deutlich weniger griffig klingen lässt) ist ein wirklich spannender Horrorfilm, der viele Genrekollegen in den Schatten stellt.
1998 wurde der  Horrorfilm „Ringu“ zum erfolgreichsten japanischen Horrorexport aller Zeiten. Da wundert es kaum einen, dass sich Hollywood das gute Stück schnappte und nur fünf Jahre später an die westlichen Sehgewohnheiten angepasst neuveröffentlichte. Vor allem aber der Nervenkitzel bleibt erhalten. Auch wenn man im gesamten Film quasi kein Blut sieht, und sich die Schockmomente in sehr eng abgesteckten Grenzen halten, so weiß der Film doch eine äußerst dichte und beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, welche bis zum furiosen Ende bestand hat. Da diese Atmosphäre auch noch durchweg in großartige Bilder verpackt ist, ist alleine der optische Aspekt dieses Films ein Hochgenuss.
Leider verliert der Film in der Mitte etwas an Drive, weil sich die Story in einigen unnötigen Einzelaspekten verliert, aber auch das ist ohne weiteres zu verschmerzen. Was weiterhin etwas stört, ist die teils sehr barsche Art, mit der der Betrachter auf Parallelen zwischen fiktionaler Wirklichkeit und dem Video hingewiesen wird. Hier hätte man sich oft die kurzen Zwischenschnitte sparen können, um eine noch subtilere Bedrohung zu schaffen. Allerdings ist dies Kritik auf sehr hohem Niveau.
Im Film kommen des Weiteren fast keine Effekte vor, lediglich gen Ende wurde ein wenig in der CGI-Truhe gekramt. Jedoch hält sich das alles wohltuend zurück und verliert sich somit in der Bildgewalt dieses Streifens.

Fazit:
Sehr spannender und atmosphärischer Gruselstreifen, der mit einer grandiosen Optik aufwartet.

2 Antworten zu “RING

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