EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL

EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL

Originaltitel: Paura nella città dei morti viventi
Alternativtitel: City of the living Dead, Die Stadt der lebenden Toten, Pater Thomas
Herstellungsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1980
Regie: Lucio Fulci
Drehbuch: Lucio Fulci, Dardano Sacchetti
Darsteller: Christopher George, Catriona MacColl, Carlo De Mejo, Antonella Interlenghi

Laufzeit: ca. 89 Min.

Links zum Film:
IMDB, OFDb, Schnittbericht

Inhalt:
In dem kleinen Nest Dunwich erhängt sich der örtliche Pfarrer auf dem Friedhof. Daraufhin steigen die Toten aus ihren Gräbern und beginnen die Stadt zu terrorisieren. In einer Großstadt verfolgt Emily den Suizid während einer Séance mit und bricht daraufhin zusammen. Kurze Zeit später macht sie sich auf Anraten der spirituellen Leiterin der Séance auf den Weg nach Dunwich, um den Untoten Einhalt zu gebieten. An ihrer Seite ist der Reporter Peter Bell.

Meinung:
EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL ist wohl einer der bekanntesten und berüchtigtsten Streifen von Lucio Fulci. Erschienen im Jahre 1980 stammt er somit aus der Zeit, zu der Fulci seine größten Erfolge ablieferte. Sowohl WOODOO – DIE SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, als auch DAS HAUS AN DER FRIEDHOFSMAUER oder DIE GEISTERSTADT DER ZOMBIES fallen in diese Epoche Anfang der 80iger Jahre. Was ebenfalls zum Ruhm des Films beigetragen haben dürfte, ist die große Anzahl an veröffentlichten Fassungen. Das Wort Zombie im Titel wurde dabei immer wieder ausgetauscht und wahlweise durch Toter, Leiche oder Kadaver ersetzt. Alle Versionen unterscheiden sich sowohl in Sachen Gewalt als auch Handlung. Es gibt gar eine 33-minütige Fassung, in der zwar alle Effekte enthalten sind, die jedoch quasi keine Story aufweist.
Wie man anhand dieser Informationen schon erahnen kann, bietet der Film eine ordentliche Portion an blutigen Tatsachen. Die Qualität schwankt zwischen billig und sehr gut. Während das immer wieder vorkommende Aufquetschen von Köpfen jedem Splatterfan nur ein müdes Lächeln abzuringen vermag, weiß die berühmte Szene mit dem Bohrer auch heute noch zu überzeugen. In einem Interview behauptete Fulci übrigens mal, dass diese Szene sich gegen den latenten Rassismus in italienischen Kleinstädten richtet. Diese Ansicht ist allerdings nur schwer nachvollziehbar. Trotzdem ist die Szene ein schönes Beispiel für die teils sehr harten Effekte im Film.
Die Handlung schafft einen netten Rahmen, der zwar weder spannend noch lustig oder sonst irgendetwas ist, die einzelnen Splatterszenen aber nett verbindet. Sehr gelungen ist – wie in den meisten Italo-Splatterfilmen – die Soundkulisse. Wilde Synthie-Sounds wissen auch in den langatmigeren Szenen zu begeistern und verpassen dem Film das typische Fulci-Flair.

Fazit:
Toller Streifen aus der Hochzeit des Italo-Splatters.

10 Antworten zu “EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL

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