[REC]

[REC]

Originaltitel: [Rec]
Alternativtitel:

Herstellungsland:
Spanien
Herstellungsjahr:
2007
Regie:
Jaume Balagueró, Paco Plaza
Drehbuch:
Jaume Balagueró, Paco Plaza
Darsteller:
Manuela Velasco, Vicente Gil, Pablo Rosso, Ferran Terraza, Claudia Font, Manuel Bronchud, Martha Carbonell, Maria Teresa Ortega, Carlos Vicente, David Vert

Laufzeit: ca. 76 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb

Inhalt:
Die Reporterin Angela Vidal ist mit ihrem Kameramann auf einer Feuerwache, um den Arbeitsalltag der Feuerwehrmänner für ihre Fernsehsendung zu dokumentieren. Natürlich warten die beiden nur darauf, dass es endlich zu einem Einsatz kommt, und als es soweit ist, begibt sich die Reporterin plus Anhängsel mit den Feuerwehrmännern in ein abgeriegeltes Haus. Als nach kurzer Zeit ein Polizeibeamter von einer alten Frau lebensgefährlich verletzt wird, ist klar, dass es sich hier um keinen gewöhnlichen Einsatz handelt.

Meinung:
Oft wird gemeckert, dass das Zombie-Genre zu innovationsarm sei, doch gerade in den letzten Jahren wird dieser vorschnellen wie unbegründeten Annahme Paroli geboten. Auch wenn es sich im engeren Sinne nicht um Zombies, sondern um Infizierte/Besessene handelt, muss man diesen Film im weiteren Sinne dem Genre zurechnen.
Seinen Reiz zieht der Film aus der Tatsache, dass der Zuschauer nur die Bilder des Kameramanns zu sehen bekommt. Somit besteht der Streifen nur aus verwackelten Aufnahmen, bei denen vieles im Verborgenen bleibt. Deshalb sollten Gorehounds ihre Erwartungen trotz der Thematik auch deutlich zurückschrauben. Es wird zwar etwas Blut geboten, aber wirklicher Splatter oder Gore findet in diesem Streifen keinen Platz.
Was dafür umso mehr Platz findet ist eine klaustrophobe und bedrückende Atmosphäre. Weil der Zuschauer immer nur einen Teil der Umgebung sieht, fällt es sehr leicht, sich mit den Darstellern zu identifizieren. Spätestens wenn die Hauptdarstellerin Manuela Velasco nur noch wimmernd und schreiend durch die Flure irrt, entfaltet der Film eine volle Kraft. Die letzten zehn Minuten in völliger Dunkelheit sind derart nervenaufreibend, dass man schon fast dankbar die Endsequenz erwartet.
Da der Streifen sehr schnell für einiges Aufsehen sorgt, wurde er nur knapp ein Jahr später unter dem Namen „Quarantäne“ neu verfilmt und auf den amerikanischen Filmmarkt geworfen. Allerdings weniger erfolgreich als das Original. Wer also nicht genug von dem Stoff bekommen kann, dem sei nicht nur der Nachfolger „[Rec]²“, sondern auch die Neuverfilmung ans Herz gelegt.

Fazit:
Sehr spannender, aber leider auch sehr blutarmer Wackelhorror.

3 Antworten zu “[REC]

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