BLOOD FEAST 2 – ALL U CAN EAT

BLOOD FEAST 2 – ALL U CAN EAT
(USA 2002)

Fuad Ramses III. erbt einen kleinen Catering-Laden in einem verschlafenen Nest irgendwo in den USA. Im Hinterzimmer steht eine alte Statue, welche den neuen Besitzer des Ladens in ihren Bann zieht und zu grausamen Morden anstiftet.

Viele Regisseure machen sich lange Gedanken, wenn es darum geht eine Fortsetzung zu einem Klassiker zu drehen. Welche Charaktere sollen beibehalten werden? Welche neu hinzukommen? Welche neuen Handlungsstränge sollen dem Zuschauer präsentiert werden? Und vieles mehr. Nicht so Altmeister Herschell Gordon Lewis. Aus Fuad Ramses wird einfach Fuad Ramses III., sein Enkel. Und anstelle des Gesetzeshüters der den alten Ramses verfolgt hat, kommt nun ebenfalls dessen Enkel ins Spiel. Man fühlt sich fast an „Zurück in die Zukunft“ erinnert.
Ebenfalls nah am Original ist der Trashfaktor des Films, denn keine Sekunde ist ernst zu nehmen. Allerdings ist der Trash diesmal weniger auf Dilettantismus zurückzuführen, sondern durchgehend bewusst eingebaut. Das führt teilweise zu großartig abgedrehten Szenen, die bei jedem Trash-Fan zu höchster Verzückung führen dürften.
Da „Blood Feast“ als erster Film mit Gore-Elementen gilt, darf sich der Nachfolger natürlich auch nicht lumpen lassen. Daher werden auch hier eine Menge sehr blutiger Szenen präsentiert. Die teilweise sehr harten Effekte finden sich allerdings immer in einem ironisch-überdrehten Umfeld wieder und passen somit sehr gut zur trashigen Art des Films.

Tolle „Fortsetzung“ der Legende. Wiedermal Trash und Blut in Reinkultur.

Links zum Film: IMDb, OFDb, Schnittbericht

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