2001 MANIACS

2001 MANIACS

Originaltitel: 2001 Maniacs
Alternativtitel:

Herstellungsland:
USA
Erscheinungsjahr:
2005
Regie:
Tim Sullivan
Drehbuch:
Tim Sullivan, Chris Kobin
Darsteller:
Robert Englund, Lin Shaye, Guiseppe Andrews, Jay Gillespie, Marla Malcolm, Dylan Edrington, Matthew Carey, Peter Stormare, Gina Marie Heekin

Laufzeit: ca. 85 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb

Inhalt:
Drei Collegestudenten wollen ihre Ferien in Daytona Beach verbringen. Auf dem Weg dorthin verfahren sie sich und landen – wie 5 andere Jugendliche auch – im kleinen Südstaaten-Nest Pleasant Valley. Die dortigen Einwohner laden die Jugendlich zwar zur großen Jubiläumsfeier ein, haben allerdings nichts Gutes im Sinn.

Meinung:
„2001 Maniacs“ ist ein Remake des Klassikers „Two Thousand Maniacs!“ von Splatterbegründer Herschell Gordon Lewis. Die Grundzüge der Story sind unverändert, allerdings hat die Neuverfilmung einen sehr ordentlichen Schuss Trash erhalten. Um genau zu sein ist dieser Film eher mit einer überdrehten Teeniekomödie zu vergleichen. Ein Großteil des Films handelt beispielweise von der Schürzenjägerei der Protagonisten, welche in gewohnt pubertärer Manier präsentiert wird. Auch Darsteller und Musik können direkt aus einer solchen Produktion stammen. Gewalt kommt zwar von Zeit zu Zeit vor – und ist dann relativ ansprechend visualisiert – nimmt aber keineswegs den Mittelpunkt ein. Trotzdem sind einige originelle Effekte zu sehen die den Film auflockern.
Trotz der Aufmachung und der verhältnismäßig geringen Splatterdichte, weiß der Film gut zu unterhalten. Dies liegt vor allem an dem nicht neuen, aber immer gern gesehenen, Südstaaten-Thema. Die zurückgebliebenen Hinterwäldler unter Führung des großartigen Robert Englund bieten dem Film reichlich Möglichkeiten, seine trashige Art voll auszuspielen. Seien es die Inzest-Cousinen, der sodomitische Schafliebhaber oder die „The South will rise again“-Musiker, alles verbindet sich hier zu einem wahren Sperrfeuer des Trash.

Fazit:
Unterhaltsamer Tennie-Horror-Trash mit gelegentlichen Splattereinlagen.

Links zum Film: IMDb, OFDb