VIOLENT SHIT

Violent Shit
Violent Shit | Deutschland | 1989
IMDb, OFDb, Schnittberichte

Der kleine Karl wird von seiner Mutter misshandelt und bringt sie deshalb um. 20 Jahre später ist aus dem kleinen Karl ein Massenmörder geworden, der wahllos Leute abschlachtet.

Der Streifen verbringt 70 Minuten damit zusammenhanglos brutale Morde an irgendwelchen Leuten zu zeigen. Die Dialoge sind aufgrund der Tonqualität nicht zu verstehen, das Bild stockt oft und ist sehr wackelig gefilmt. Story, Atmosphäre, Stil oder Humor gibt es nicht. Wer möchte kann den Film noch Trash nennen, aber auch nur, wenn er das Wort in seiner eigentlichen Bedeutung nimmt.
Gibt es also überhaupt Gründe, sich diesen Streifen anzusehen? Ja. Vor allem die Tatsache, dass es einer der ersten deutschen Splatterfilme ist. Zwar lieferte Buttgereit 1987 schon NEKROMANTIK ab, aber Ittenbach startete auch erst 1989. Somit muss man VIOLENT SHIT als Pionier des deutschen Splatter ansehen. Und wenn der Film auch sonst nichts kann, splattern kann er. Obwohl die Effekte natürlich grottenschlecht gemacht sind, offenbaren sie doch einen extrem hohen Gewaltgrad. Schon in seinem ersten Film nimmt Regisseur Schnaas kein Blatt vor den Mund und bricht gleich mal mehrere Tabus, die man bis heute kaum in dieser Art zu sehen bekommt. Im Übrigen kommen die Gewaltszenen sehr regelmäßig und geben dem Film somit eine Art von Abfolge.

Filmtechnisch nicht auszuhalten. Eine Aneinanderreihung von sehr brutalen Morden. Für Genrefanatiker aufgrund seines Pioniercharakters nicht zu ignorieren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..