FINAL DESTINATION 3
Originaltitel: Final Destination 3
Alternativtitel: Cheating Death: Final Destination 3
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: James Wong
Drehbuch: Glen Morgan, James Wong
Darsteller: Mary Elizabeth Winstead, Ryan Merriman, Kris Lemche, Alexz Johnson, Sam Easton, Jesse Moss, Gina Holden
Laufzeit: ca. 93 Min.
Links zum Film:
IMDb, OFDb, Schnittbericht
Inhalt:
Wendy besucht mit ihrem Freund Jason und eine paar weiteren Jugendlichen den örtlichen Jahrmarkt. Als die fünf in die Achterbahn steigen, hat Wendy eine schreckliche Vision von einem Unglück, dass ihnen bei der Fahrt passieren wird. Sie steigt aus und nimmt ein paar Freunde mit. Doch Jason bleibt in der Achterbahn – und stirbt. Fortan versucht der Tod sich die zu holen, die ihm so knapp von der Schüppe gesprungen sind.
Meinung:
Der erste Film war erfolgreich (und in Teilen sogar originell), der zweite war erfolgreich, also dauert es nicht lang, bis der dritte daherkommt. Sechs Jahre nach den Überraschungshit „Final Destination“ kehrt der Franchise-Erfinder James Wong an das Ruder zurück und führt beim dritten Teil wieder selber Regie. Leider hat sich bei all dem fließenden Geld niemand darum gekümmert, dass eine Film-Serie irgendwann auch mal frische Ideen braucht, und so ist „Final Destination 3“ eine weiterer Aufguss des bekannten Sujets.
Schon in den ersten Sekunden ist dem Betrachter damit klar, was im Folgenden passieren wird. Und der Film versucht auch gar nicht, irgendwelche Twists einzubauen oder den Zuschauer auf andere Art zu überraschen. Stoisch spult er sein vorhersehbares Programm herunter. Der einzige neue Einfall, dass man die Todesursachen auf vorher gemachten Fotographien erahnen kann, ist dermaßen blöd und konstruiert, dass es dem Film gut getan hätte, selbst auf dieses Quäntchen Innovation zu verzichten.
Die Todesszenen kommen dann einigermaßen originell und blutig daher. Das bringt aber auch nichts mehr, wenn das Überraschungsmoment des ersten Teils einfach fehlt. Irgendwann erreicht man dann ausgelaugt das Ende des Films. Da das Testpublikum dieses aber als unbefriedigend empfand, wurde die U-Bahn-Szene nachträglich eingefügt. Ob das nun gut oder schlecht ist muss jeder für sich beantworten, dem Film hilft es sowieso nicht mehr.
Fazit:
Totlangweilige Fortsetzung, die nichts Neues bietet und das Bekannte stoisch wiederholt.




Die Kommentarfunktion ist geschlossen.