SÖLDNER KENNEN KEINE GNADE
Originaltitel: Di yi lei xing wei xian
Alternativtitel: Don’t play with fire, Dangerous Encounter – First Kind
Herstellungsland: Hongkong
Erscheinugsjahr: 1980
Regie: Tsui Hark
Drehbuch: Tsui Hark, Cheuk-Hon Szeto
Darsteller: Albert Au, Bruce Baron, Richard Da Silva, Nigel Falgate, Lin Chen-Chi, Lo Lieh, Pierre Tremblay, Tsui Hark, John Sham
Laufzeit: ca. 92 Min.
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IMDb, OFDb, Schnittbericht
Inhalt:
Drei Jungs drehen mit dem Wagen des Vaters eine Runde durch das nächtliche Hongkong und überfahren dabei aus Unachtsamkeit einen Fußgänger. Dabei werden sie von Pearl beobachtet, die die Drei fortan erpresst. Während einer Streitigkeit gelangen Pearl und die Jungs zufällig in den Besitz von chinesischen Schecks im Wert von vielen Millionen. Doch die eigentlichen Besitzer – skrupellose Söldner – sind schon unterwegs, um sich die Schecks wiederzuholen.
Meinung:
„Söldner kennen keine Gnade“ ist einer der ganz frühen Filme von Regisseur Tsui Hark, der im Verlauf seiner Karriere mit Filmen wie „A Chinese Ghost Story“ und vielen Eastern Bekanntheit erlangen sollte. Dabei handelt es sich um einen sehr düsteren Thriller, dessen Handlung allerdings etwas unübersichtlich daherkommt. Das Ganze wirkt schlicht zu konstruiert. Die Handlungsweise der Protagonisten ist frei von Sinn oder Nachvollziehbarkeit. Zwar muss das nicht grundsätzlich schlecht sein, aber bei einem Thriller fällt es dann doch unangenehm auf.
Immerhin hält der Film sich ein paar Hintertürchen auf und heitert seine harte Atmosphäre immer wieder mit sehr trashigen Szenen auf. Viele Dialoge und das Overacting der nicht-asiatischen Darsteller zerreißen den ernsten Grundton in der Luft und dürften Trash-Freunde hellauf begeistern. Das Finale stellt dann einen echten Trash-Hammer dar. Dazu gibt es dann noch eine kleine Schüppe Gewalt, die zwar größtenteils aus unspektakulären Einschüssen besteht, aber trotzdem ein paar nette Einstellungen bietet. Völlig indiskutabel ist natürlich die Tier-Snuff-Szene zu Beginn des Streifens, in der eine arme Maus gequält wird, um vermeintliche Schauwerte zu erzeugen.
Wer sich bei der Akustik übrigens an irgendetwas erinnert fühlt, der liegt richtig: Tsui Hark hat sich mal einfach bei „Zombie“ und „Star Trek – Der Film“ ein wenig Musik für sein Werk ausgeborgt.
Fazit:
Etwas zu verworrener, unlogischer Thriller, der aber mit einer ordentlichen Portion Trash punkten kann.





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