ALIEN – DIE SAAT DES GRAUENS KEHRT ZURÜCK
ALIEN – DIE SAAT DES GRAUENS KEHRT ZURÜCK
Originaltitel: Alien Due – Sulla Terra
Alternativtitel: Alien Terror, Strangers
Herstellungsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1980
Regie: Ciro Ippolito
Drehbuch: Ciro Ippolito
Darsteller: Belinda Mayne, Marc Bodin, Robert Barrese, Benny Aldrich, Michele Soavi, Vincent Palanga
Laufzeit: ca. 82 Min.
Links zum Film:
IMDb, OFDb, Schnittbericht
Inhalt:
Eine Truppe von amerikanischen Höhlenforschern ist unterwegs, um eine abgelegene Höhle genauer zu untersuchen. Auf dem Weg dorthin finden sie am Strand einen mysteriösen Stein, den sie mitnehmen. Was sie nicht wissen: Der Stein ist mit einer NASA-Sonde auf die Erde gekommen und birgt ein schreckliches Alien in sich, das in der Höhle über die Forscher herfällt.
Meinung:
1978 verzauberte Romero mit „Zombie“ die Horrorwelt und 1979 schob Fulci ein billig runtergekurbeltes Cover mit dem Titel „Zombi 2“ (dt. Titel „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“) hinterher. Das Ding machte Fulci auf Anhieb zu einer festen Größe im Zombiefilm. 1979 erblickt dann Ridley Scotts „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ das Licht der Leinwand. Und wieder kommt ein Italiener daher, um auf der neuen Welle mit zureiten. Diesmal ist das Ciro Ippolito, der hier für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnet.
Aus Budgetgründen verlegt er seine Geschichte natürlich auf die Erde und dazu gleich noch in eine Höhle. Da hat man gleich eine nette Kulisse, ohne lange rumbasteln zu müssen. Und das wird mehr als ausgenutzt. Ein Großteil des Films spielt in der Höhle, die aber leider arg eintönig festgehalten wurde. Zu viele fremde Lichtquellen lassen das Ganze einfach zu unnatürlich wirken, als das da Atmosphäre aufkommen kann.
Aber wer braucht schon Atmosphäre, wenn er denn die richtigen Effekte hat. Ein, zwei nette Szenen kommen dann tatsächlich vor, aber jeder, der das Cover kennt, hat den härtesten Mist dann auch schon gesehen. Die übrigen Effekte sind ganz nett und retten den Film vor dem Absturz, bewegen sich aber ansonsten auf durchschnittlichem Niveau.
Story gibt es keine, alles ist unlogisch und somit auch nicht von Belang. Am Ende finden zwei Überlebende dann zufällig den lang gesuchten Ausgang, freuen sich aber gar nicht, sondern begeben sich gleich wieder zurück in ihre Stadt, wo Ippolito dann noch ein wenig Endzeit inszenieren darf. Zu diesem Zeitpunkt interessiert das den Zuschauer aber schon gar nicht mehr, da dieser mittlerweile einen Doktortitel in Geologie gemacht haben dürfte.
Fazit:
Billiges Alien-Cover, das außer einer Handvoll Effekte nur Steine zu bieten hat.





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