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WRONG TURN

2. Januar 2011

WRONG TURN

Originaltitel: Wrong Turn
Alternativtitel: Détour Motel, Povorot ne tuda
Herstellungsland:
Deutschland/USA
Erscheinungsjahr: 2003
Regie: Rob Schmidt
Drehbuch: Alan B. McElroy
Darsteller:
Desmond Harrington, Eliza Dushku, Emmanuelle Chrigui, Jeremy Sisto, Kevin Zegers, Lindy Booth, Julian Richings, Garry Robbins, Ted Clarks, Yvonne Gaudry

Laufzeit: ca. 81 Min.

Laufzeit:
IMDb, OFDb

Inhalt:
Medizinstudent Chris ist mit einem schicken Wagen unterwegs durch West Virgina um zu einem wichigen Gespräch zu reisen. Leider biegt er in Folge einer Straßensperrung einmal falsch ab und stößt dann aus Unachtsamkeit mit dem Gefährt einer anderen Gruppe von jungen Reisenden zusammen. Beide Autos sind dahin und die fünf Jugendlichen müssen zusehen, wie sie aus dem Wald kommen. Aber wie es sich für die amerikanischen Backwoods gehört, warten die mutierten Kannibalen schon um die nächste Ecke.

Meinung:
„Wrong Turn“ feierte durchaus große Erfolge beim Publikum. In einer Zeit, in der vor allem Remakes das Backwood-Genre prägten, kam dieser frische, lockere Streifen gerade Recht. Insbesondere das Opening kann dabei voll überzeugen. Symphatische Charaktere, eine lockere lustige Stimmung und eine simple Aneinanderreihung der Geschehnisse machen den Film leicht verdaubar. Dazu besteht der gesamte Cast aus bildschönen Leuten, die zwar dem Beruf Schauspieler so fern sind, wie der Redneck-Kannibale  einer ordentlichen Ausdruckweise, aber somit das Bild des Tennie-Backwood-Reißers vervollständigen.
So hangelt sich der Streifen dann durch allerlei Verfolgungsjagden und Fluchtszenen, und kann dabei durchaus eine angenehme Atmosphäre erzeugen. Leider zerstört er diese dann auch irgendwann selber wieder, da einfach nichts Neues passiert. Spätestens ab der Hälfte sind alle potentiellen Toten verbraucht und dem Zuschauer wird klar, dass da nicht mehr viel kommen kann. Zwar treibt das plötzliche Auftauchen des Bullen den Bodycount nochmal um die Zahl Eins nach oben, aber man muss konstatieren, dass die Anzahl an Toten sehr gering ist. Schlimmer noch ist die Art und Weise des Ablebens durchgehend sehr unspektakulär und vor allem sehr unblutig. Freunde von Gore und Splatter werden Mühe haben, die Augen offen zu behalten.
So trudelt der Film dem durchaus stylishen Finale entgegen, welches mit einem coolen Cliffhanger und anschließendem Redneck-Gekicher durchaus gut gelungen ist, aber leider nicht über die zuvor gebotene, bestenfalls durchschnittliche Kost hinwegtrösten kann.

Fazit:
Nette Optik, ein paar gute Ideen und die gänzliche Abwesenheit von Blut und Gewalt vereinen sich hier zum durchschnittlichen Teenie-Backwood-Slasher.

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