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BLACK PAST

14. März 2010

BLACK PAST

Originaltitel: Black Past
Alternativtitel: -
Herstellungsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 1989
Regie: Olaf Ittenbach
Drehbuch: Olaf Ittenbach
Darsteller: Olaf Ittenbach, Michael Müller, Andre Styri, Andrea Arbter, Anette Arbter

Laufzeit: ca. 84 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb, Schnittbericht

 

Inhalt:
Thommy findet auf dem Dachboden einen alten Spiegel und ein Tagebuch, in dem beschrieben wird, dass der Spiegel grausige Kräfte hat. Kurze Zeit später bringt sich Thommys Freundin um, nachdem sie alleine mit dem Spiegel war. Fortan quälen Thommy Halluzinationen und er ist kaum noch Herr seiner selbst.

Meinung:
„Black Past“ ist der erste Film von Olaf Ittenbach. Auf den ersten Blick ist klar, dass es sich hier um eine Amateurproduktion handelt, es standen lediglich 10.000 DM zur Verfügung. Alle Schauspieler sind Bekannte von Ittenbach, den Hauptcharakter spielt er gar selbst. Trotzdem ist es – gerade in der Neufassung – gelungen, einen annehmbaren Film um die Effekte herum zu realisieren.
Den Hauptteil des Films nehmen die Splatter- und Goreeffekte ein. Diese schwanken in ihrer Qualität zwischen gut und stümperhaft. Gerade die diversen Szenen in denen Klingen zu Einsatz kommen können dem geneigten Gorehound nur ein schlappes Lächeln abringen. Andererseits bietet der Film auch einige Effekte, die in Anbetracht der begrenzten Mittel wirklich überzeugen können. Eines haben aber alle Effekte gemein: Sie sind extrem brutal. Es gibt quasi kein Tabu und häufig wird die Grenze zur Geschmacklosigkeit überschritten.
Im Vergleich zu „Violent Shit“, welcher ebenfalls 1989 veröffentlicht wurde, hat „Black Past“ ganz klar mehrere Nasen vorn. Die Qualität der Effekte, der filmische Rahmen in dem diese präsentiert werden und Bild- und Tonqualität lassen Ittenbachs Werk als klaren Sieger aus diesem Duell hervorgehen.

Fazit:
Einer der ersten deutschen Splatterfilme, der wegen seiner großen Anzahl an sehr harten, in der Qualität schwankenden Effekten durchaus überzeugen kann.

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