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DÄMONEN 2

18. Januar 2010

DÄMONEN 2

Originaltitel: Demoni
Alternativtitel: Demons, Dance of the Demons
Herstellungsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1985
Regie: Lamberto Bava
Drehbuch: Dario Argento, Dardano Sacchetti
Darsteller: Urbano Barberini, Natasha Hovey, Karl Zinny, Fiore Argento, Paola Cozzo, Fabiola Toledo, Nicoletta Elmi, Stelio Candelli, Nicole Tessier, Geretta Geretta

Laufzeit: ca. 86 Min.

Links zum Film:
IMDb, OFDb, Schnittbericht

Inhalt:
Cheryl bekommt von einem mysteriösen Fremden eine Einladung zur Neueröffnung des Metropol Kinos in Berlin. Mit ihrer Freundin Kathy und diversen anderen Gästen begibt sie sich schließlich in das Lichtspielhaus. Doch schon bald ersetzen diverse Dämonen den Horror auf der Leinwand.

Meinung:
„Dämonen 2“ ist der erste von zwei zusammengehörenden italienischen 80er-Slatterfilmen. Im Original heißt der Film deshalb auch „Dance of the Demons“. Wie es zu der – einzig in Deutschland vorhandenen – Verdrehung der Zahlen kam, lässt sich leider nichtmehr genau sagen.
Aber über den Film lässt sich Einiges sagen. Es handelt sich hierbei um einen sehr guten Vertreter der 80er-Splatterfilme. Die Kulissen und Darsteller sind passend und wie Erstere hübsch sind, sind Zweitere in der Lage, ihre Rollen überzeugend zu verkörpern. Dazu erlaubt sich der Film keinerlei Längen, sondern präsentiert sich sehr flott und abwechslungsreich.
Ebenso abwechslungsreich kommen die Splattereffekte daher. Diese wissen durch die Bank zu überzeugen und sind sowohl blutig als auch zahlreich, auch wenn sie das Genre nicht neu erfinden. Die Dämonenmasken/-kostüme sind gut gemacht. Der einzige Effekt, der ein wenig aus der Reihe fällt ist der Helikopter der in das Kino stürzt, aber das kann man ohne Weiteres verkraften. Ebenso verkraften kann man, dass die Handlung zwar in Deutschland spielt, das aber bis auf das real existierende Kino überhaupt keinen Einfluss auf die Geschichte hat. Der Handlungsort wurde vollkommen willkürlich gewählt. Selbst die Charaktere tragen durch die Bank englische Namen, aber wen interessiert das bei so einem Streifen schon.
Nicht unerwähnt bleiben soll übrigens die grandiose Sounduntermalung, die statt typischen Synthesizersounds – die natürlich auch nicht zu verachten sind – feinen 80er-Metal der Marken „Accept“, „Saxon“ und „Mötley Crüe“ bietet. Wenn dann zum Finale ein schwertbewehrter Motorradfahrer zu „Fast as a Shark“ durch einen Kino voller Dämonen rast, bleibt kein Auge trocken.

Fazit:
Unterhaltsam, blutig, rockig. Pflichtprogramm für Splatterfans.

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  1. DELLAMORTE DELLAMORE « SPLATTERTRASH

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